Jahreskonzert 30.10.2016 - Die Tonartisten Mönchengladbach

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Jahreskonzert 30.10.2016

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Einige Gäste mögen sich an die Platzproblematik beim ersten Konzert der Tonartisten erinnert haben. Sie hatten sich schon eine Stunde vor Beginn einen Stuhl gesichert und waren nun beim Einsingen bereits zugegen. Chorleiter Joachim Schenk macht eine letzte Stellprobe. Es gilt, fünfzig Sängerinnen und Sänger an den Instrumentalisten vorbei zu führen, ohne dass es zu Kollisionen kommt.

 

Inzwischen füllt sich das Karl-Immer - Haus immer mehr und der Weg, den die Tonartisten zur Bühne einschlagen wollten ist längst durch weitere Sitzplätze versperrt. Kurzerhand wird umdisponiert: „Wir kommen von draußen.“ Und während das Ensemble mit Klavier, Klarinette, Querflöte und Bass ein Jazz-Arrangement anstimmt, flanieren die Sänger(innen) am Publikum vorbei auf die Bühne.

Wer in der ersten Reihe sitzt wird Zeuge einer musikalisch-artistischen Leistung. Daniel Smets spielt die letzten Takte eines selbst komponierten Medleys auf dem rollenden (!) Klavier, welches der Bassist in die richtige Position schiebt, als der Chor komplett auf der Bühne steht.

Statt vieler Worte nur eine kurze, freundliche Begrüßung durch die Vorsitzenden Christa Klinke und Monika Neiken, dann geht es los. Mit besinnlichen Stücken von Rutter und Rheinberger eröffnen die Tonartisten den ersten musikalischen Block, der mit „I will follow Him“ und einem kleinen Sketch in den schmissigen Teil des Repertoires übergeht. Um „An Tagen wie Diesen“ dabei zu sein, werden von einigen Sängern Borussia-Fan-Schals in die Höhe gehalten und das Publikum geht mit.

„Top of The World“, die inoffizielle Hymne des Chores, versprüht die Lebensfreude, die man von den Tonartisten gewohnt ist. „Adiemus“, „California Dreamin´“ und “O sole mio“ mit Uwe Groß als Solisten versetzen die Zuschauer in Urlaubsstimmung, bevor Elke Wulf das Motto dieses Konzertes verkündet. „Oh Happy Day“ liefert mit „Aquarius“ und „Bohamian Rapsody“ den Höhepunkt und gelungenen Abschluss.

Text: Ilona Friedrich, Fotos: Wilhelm Klinke
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